Historisches

2008

Die Höhepunkte der 42. Ausgabe

Über 60 Musiker zollten dem grossartigen Komponisten, Arrangeur und Produzenten Quincy Jones am 14. Juli im Auditorium Stravinski Tribut. In der fünfstündigen, musikalischen Hommage zum 75. Geburtstag von Mister „Q“ interpretierten unterschiedlichste Künstler wie unter anderen Herbie Hancock, Chaka Khan, Paolo Nutini, Nana Mouskouri oder Al Jarreau Lieder aus Jones’ Repertoire, das über fünf Jahrzehnte umfasst und von einer überwältigenden Vielfalt zeugt. Mit von der Partie die Swiss Army Big Band unter der Leitung von Pepe Lienhard, die mit einer glänzenden Performance brillierte. Am Ende des Konzertabends überreichte Claude Nobs einem sichtlich gerührten Quincy Jones einen Check in Wert von 50'000 Dollar: Die gesamten Einnahmen der öffentlichen Generalprobe am Nachmittag zugunsten der „Quincy Jones Listen Up Foundation“. Dieser bewegende Konzertabend wird als einer der Höhepunkte in der gesamten Geschichte des Festivals eingehen. Zu Ehren von Quincy Jones wurde am folgenden Tag eine Bronzebüste im Garten des Montreux Palace Hotel eingeweiht, in Anwesenheit von Claude Nobs, Greg Phillinganes, Paulinho da Costa und der Gönnerin Barbara Riley.

Doch auch die Rückkehr grossartiger Sänger und Songwriter nach Montreux wie Joan Baez, Paul Simon und Leonard Cohen sorgten dieses Jahr für unvergessliche Konzertabende. Trotz all dieser Ikonen konnten sich die Newcomer behaupten: Adele, Sophie Hunger oder Concha Buika wussten zu beeindrucken.

Ticketverkäufe und Besucherzahlen

Im Auditorium Stravinski wurden 54'000 Tickets verkauft. Dies entspricht 93% des erwerbbaren Ticketvolumens. In der Miles Davis Hall wurden indes 26'000 Tickets, 80 % des erwerbbaren Ticketvolumens, verkauft. Die Schiff- und Zugfahrten mit Konzerten setzten die verfügbaren 7'000 Tickets ab. Insgesamt wurden am diesjährigen Montreux Jazz Festival 87'000 Tickets käuflich erworben. Entsprechend zählt die 42. Ausgabe zu den erfolgreichsten in der Geschichte des Festivals. Nachdem im letzten Jahr das finanzielle Gleichgewicht wiederhergestellt wurde, erweist sich auch die diesjährige Bilanz als positiv.

Das breite und qualitativ hoch stehende Musikprogramm auf den diversen Freibühnen wie das Montreux Jazz Café, der MDH Club, das Studio 41 oder Music in the Park sicherte eine hohe Besucherfrequenz, die sich positiv auf die Menge der Konsumationen auswirkte. Die im 2006 eingeleitete, stete Aufwertung des Empfangs und der Infrastruktur sowie insgesamt über 330 Musiker bzw. Bands lassen die Besucher länger auf dem Festivalgelände verweilen. Die diesjährige, geschätzte Besucherzahl beträgt 220'000.

Montreux Jazz Fondation 2

Das kulturelle Engagement der Montreux Jazz Fondation 2, das die Wettbewerbe, Ausstellungen, Archivvorführungen, Uraufführungen und Workshops umfasst, stösst auf grosses Interesse. Die öffentlich zugänglichen und meist kostenlosen Veranstaltungen fördern Musikverständnis und Kulturvermittlung. Die Workshops ermöglichen Begegnungen und den Dialog mit Musikern. Dieses Jahr stand thematisch die Musik auch aus einer wissenschaftlichen (in Zusammenarbeit mit der EPFL, dem Universitätsspital Lausanne und der Universität Lausanne) und kunsttheoretischen Sicht (in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Zürich) im Mittelpunkt. Die Wettbewerbe indes fördern junge Talente und ermöglichen erste wichtige Schritte ins Berufsleben als Musiker. Die diesjährigen Gewinner sind:

Shure Montreux Jazz Voice Competition 2008:
1.Preis: Sabine Kühlich, Deutschland
2.Liela Avila, USA
3.Amy Crawford, USA
Publikumspreis: Sabine Kühlich, Deutschland

Gibson Montreux Jazz Guitar Competition 2008:
1.Preis: Jeff Miles, USA
2.Preis: Vitaliy Zolotov, Ukraine
3.Preis: ex-aequo Mark Mc Knight, Irland, Alex Pinto, USA
Publikumspreis: Vitaliy Zolotov, Ukraine

Bösendorfer Montreux Jazz Piano Competition 2008 - Finalisten:
1.Preis: Gaël Rakotondrabe, France
2.Preis: David Satian, Armenia
3.Preis: Dimitrije Vasiljevic, Serbia
Publikumspreis: Dimitrije Vasiljevic, Serbia

Montreux Jazz Tremplin Lémaniques
Gewinner: Red Planet
Publikumspreis: Ochumare Quartet

Digitalisierung der Festivalarchive
5'000 Stunden Bild- und Tonmaterial wurden seit Festivalbeginn aufgenommen. Diese Aufnahmen sollen baldmöglichst digitalisiert werden, um dieses Kulturerbe zu erhalten und einem grossen Publikum zugänglich zu machen. Die Digitalisierung der Festivalarchive unter der Leitung von Thierry Amsallem erfolgt in Zusammenarbeit mit der EPFL, der eidgenössischen, technischen Hochschule in Lausanne.

2007

Das Konzertangebot 2007, dem die Medien bereits im Vorfeld Reichhaltigkeit und eine differenzierte Programmierung attestierten, erfuhr mit der Ankündigung des Prince Konzertes ein weiteres Highlight. Das exklusive Überraschungskonzert des Ausnahmekünstlers aus Minneapolis entpuppte sich als Wundertüte seines unzähmbaren Talents. Sein jazziges Intro zollte der Geschichte des Festivals Tribut. Ein lang gehegter Wunsch von Claude Nobs erfüllte sich am Abend des 16. Juli.

Der herzliche Empfang und die freundschaftlich Atmosphäre in Caux, in Claude Nobs’ Chalets, boten einen informellen Rahmen für aussergewöhnliche Begegnungen unter Künstlern und Vertretern der Musikbranche.

Free Events
Das erweiterte, breite Angebot an Gratiskonzerten wurde von den Festivalbesuchern rege genutzt und sehr geschätzt. So etablierte sich das Montreux Jazz Café als Treffpunkt für spontane Jam Sessions und After Show Parties. Dieses Jahr tobten sich Indie.Arie, Peter von Poehl, Monty Alexander und Prince ‚himself’ aus. Genauso etabliert ist der MDH Club, der mit raffiniertester elektronischer Musik – darunter Carl Craig und Mix Master Mike – selbst an Wochentagen stets gut besucht war. Auch das neue Nachtlokal Studio 41 konnte in seinem ersten Jahr mit Namen wie Kenny Carpenter ein grosses Publikum ansprechen.

Kostenlos waren auch die zahlreichen Workshops, die eine persönliche Begegnung mit musikalischen Grössen wie Solomone Burke oder Fazil Say ermöglichten. Quincy Jones, seit Jahren ein grosser Freund des Festivals, ehrte es mit einem exklusiven Workshop über seine Arbeit. Über 300 Besucher hörten ihm gebannt zu.

Weitere kostenlose Konzerte boten die verschiedenen Wettbewerbe: die Voice-, Guitar- und Piano-Competition sowie das Under The Sky Festival. Die diesjährigen Gewinner sind:

Bösendorfer Piano Solo Competition : Rolando Luna Carrillo (Cuba)
Shure Voice Competition : Federico Casagrande (Italia)
Gibson Guitar Competition : Cyrille-Aimée Daudel (France)
Under The Sky Festival : Stevans (Schweiz) und Fiji (Schweiz)

Durch die Gründung der Stiftung ‚Montreux Jazz für Musikförderung und kulturellen Austausch’ und dank der Unterstützung privater Spender wie Barbara Riley, Gönnerin der Ella Fitzgerald-Statue, konnte für das Jahr 2008 eine solide finanzielle Basis für die Free Events und die pädagogischen Aktivitäten gesichert werden.

2007

2006

Am Abend des 15. Juli neigt sich die 40. Ausgabe des Montreux Jazz Festival ihrem Ende zu. Ein Rückblick fällt schwer nach insgesamt 16 Festivaltagen, die musikalisch dicht und beeindruckend vielfältig das schmucke Montreux erneut zur Pilgerstätte unzähliger Musikliebhaber wandelte.

Zu den Highlights zählen die Hommagen an die Brüder Ertegun, Gründer des Musiklabels Atlantic Records, oder die drei Spezialkonzerte mit Carlos Santana. Auf seiner letzten Europatournee durfte auch B.B. King Montreux nicht missen und jammte mit Barbara Hendricks, Gladys Knight und Earl Thomas. In der Miles Davis Hall kamen die elektronische Musik, der HipHop sowie der alternative Rock zum Zuge. Projekte wie das Narodniki Project, das nahmhafte Djs wie Ricardo Villalobos oder Carl Craig zu einem Laptop-Jam versammelte, oder die Schweizer Konzertpremiere der angesagten Gnarls Barkley sind nur einige der vielen Höhepunkte der diesjährigen Ausgabe. Auch das Casino bescherte dem Publikum so manchen unvergesslichen Abend. Nebst den grossen Namen wie Diana Krall oder Chick Corea fielen auch junge Talente auf. So zum Beispiel der hervorragende Pianist Davell Crawford, eine Entdeckung von Claude Nobs, der das Publikum im Casino von der ersten Note seines spontanen Konzerts an begeisterte.

Fazit: Das diesjährige Programm zur Jubliäumsausgabe des Montreux Jazz Festival setzte auf weltweit exklusive Projekte und Konzerte. Erneut bestätigte es seine internationale Einzigartigkeit und Qualität.

Free Events

Kurz nach Festivalbeginn mauserte sich das Montreux Jazz Café schnell zum Geheimtipp. Die spontanen Jams fanden unmittelbar nach den Konzerten der Hauptbühnen statt und standen ganz im Zeichen der Improvisation. So überraschte Kid Rock in einem groovigen Jam mit Nile Rodgers von Chic oder Leela James, die mit Earl Thomas das Montreux Jazz Café rockte. Auch Marcus Miller ehrte die Bühne. Alle Konzerte waren kostenlos. Aber auch der MDH Club, die zahlreichen Workshops mit Abdullah Ibrahim, Marcus Miller oder Herbie Hancock sowie das Under The Sky Festival bescherten dem Publikum über 400 Stunden kostenloser Konzerte. Nicht zu vergessen die frei zugänglichen Wettbewerbe, deren Gewinner sind:

Bösendorfer Piano Solo Wettbewerb : Dan Tepfer (USA)
Gibson Guitar Wettbewerb : Jacob Hertzog (USA)
Shure Jazz Voice Wettbewerb : Kirstin Berardi (Australien)

2006

2005

Es ist bekannt: Es braucht mehr als eine ungewisse (um nicht zu sagen: launische) Wetterlage, um einen eingefleischten Festivalfan von seinem Besuch abzuhalten. Hier der Beweis: Zum Zeitpunkt der Schlussbilanz der 39. Ausgabe des Jazz Festivals von Montreux belegen die Zahlen, dass die Zielvorgaben erreicht wurden. Zwischen dem 1. und dem 16. Juli wurden 220 000 Zuschauer gezählt. Die vier Hauptsäle fassten zusammen 96 000 Personen.

Das Auditorium Stravinski allein verzeichnete während des Festivals 52 000 Besucher. Die Corrs und der neue Stern des britischen Pop, James Blunt, eröffneten das Festival mit einem keltischen Abend. Der Saal kam in den 16 Tagen des Festivals nicht mehr zur Ruhe und erstrahlte in den schillerndsten Farben: Die legendären Schwergewichte des Blues – die Robert Cray Band, Solomon Burke und der Altmeister B. B. King bis hin zu der vierköpfigen Apocalyptica zwischen Tradition und Metal, auf die – an jenem Abend – der düstere Herr des Metal-Glam, Alice Cooper, folgte über die junge und charmante Emiliana Torrini und das weltberühmte Trio Crosby, Stills &Nash … Sie alle begeisterten ihr Publikum.

Dazu gehören auch Robert Botos und das Oscar Peterson Quartet, Craig David und der beissende Jazz von Incognito – ebenso wie Randy Crawford, David Sandborn und der unwiderstehliche Sänger George Benson, der das Auditorium Stravinski in Begeisterung versetzte. Man erwies den kubanischen Rhythmen Hommage und der einzigartigen Ausstrahlung des grossväterlichen Ibrahim Ferrer, der einmal mehr sein Publikum zu erobern wusste – leider verliess dieser uns wenig später für immer.

In der Miles Davis Hall traten 45 Gruppen auf – jeden Abend dominierte ein anderer Stil und andere neue und entdeckungswürdige Talente: Salsa und Electro mit den Death In Vegas oder Reggae mit der Legende Barrington Levy. Die Miles Davis Hall erbebte aber auch unter dem Sound der drei Garage-Rock-Bands Ghinzu, Blues Explosion und The Hive, die ein begeistertes Publikum mit einer Serie von unvergleichlich bissigen Riffs in Ekstase versetzten. Ebenso ermöglichten die Young Gods ihrem Publikum unvergessliche Augenblicke mit ihrer hypnotischen «Ton-Licht-Show». Cibelle, Seul Jorge oder Tom Zé boten mitreissende Kostproben der brasilianischen Musik.

Aber auch der funky Jack Splash von Plantlife, die flippigen And You Will Know Us By The Trail Of Dead, Isis, Audioslave oder – als Vertreter eines anderen Stils – Sly Dunbar und Robbie Shakespeare, die grosse Familie der Fifth Element Crew und der DJ Asher Selector hielten das Publikum in der Miles Davis Hall in Bann.

Für die 39. Ausgabe des Jazz Festivals von Montreux schillerte auch das Programm des Casino Barrière in allen Farben. Unvergessliche Stimmen wie diejenigen von Marianne Faithfull, Tori Amos, Juliette Gréco, Lisa Stansfield und Michel Jonasz liessen die Zuhörer wohlig erschauern – nicht zu vergessen der einzigartige Auftritt von Bobby Mc Ferrin, der sich auf der Bühne alleine ebenso wohl fühlt wie in Begleitung von Fazil Say oder Joe Sample. Das Publikum kam nicht nur in den Genuss der Musik von Ikonen des Jazz wie McCoy Tyner, Steps Ahead, Jean-Luc Ponty, Stanley Clarke und Bela Fleck sowie Georges Duke, sondern konnte auch Jungtalente entdecken, die beim Wettbewerb des Festivals 2004 ausgewählt worden waren. Schliesslich und endlich versprühten Chucho Valdes und Arturo Sandoval an ihrem kubanischen Abend sowohl ausgelassene Feststimmung als auch guten Humor.

Neben diesen drei Sälen sollte auch den Auftritten im Montreux Jazz Café Aufmerksamkeit gewidmet werden: Dort traten das dänische Trio Whomadewho sowie eine ganze Reihe von DJs auf: Trevor Jackson, A Touch Of Class, die Dewaele Brothers von 2many dj's und viele andere mehr

Zum Jazz Festival von Montreux gehören aber auch die Schiffe und Züge, die rund 5700 Besucher in die Stadt brachten, der Montreux Happy Hour Jazz mit seinen kostenlosen Konzerten, Under The Sky mit 78 Gruppen, die Workshops und die Ausstellungen … Viele dieser Veranstaltungen sind gratis. Der Montreux Jazz Young Planet öffnet seine Türen jeden Tag einem jungen Publikum: als Ort der Begegnung, der Entspannung, der Kreativität und des Dialogs – er bietet die Möglichkeit, sich auf eine andere Art zu vergnügen.

Die 220 000 Besucher konnten dank einem breit gefächerten Musikangebot all ihre Wünsche erfüllen und werden auch im kommenden Festival wieder auf ihre Kosten kommen.

2005

2004

Vom 2. bis 17. Juli hat Montreux zum 38. Mal im Rhythmus des Festivals vibriert. Geprägt von der markanten Wiederkehr des Jazz und von unvergesslichen musikalischen Momenten hat das diesjährige Festival seinen Rekord bezüglich Verkaufszahlen gebrochen. Gegen 100'000 Zuschauer und ungefähr 220'000 Besucher der Anlagen feierten trotz widrigen Wetterverhältnissen. Eine kurze Zusammenfassung des Ereignisses!

Der grösste Saal des Festivals, das Auditorium Stravinski, machte die Bühne frei für derzeitige ganz grosse Künstler wie Alicia Keys, KoRn, The Corrs, Sean Paul, Dido und Seal sowie für legendäre Künstler oder Bands wie BB King, Dr John, Solomon Burke, Van Morrison, Patti LaBelle, Jorge Ben Jor, Buddy Guy, Deep Purple, Cheap Trick und Chic. Im Übrigen muss man Carlos Santana die Palme zuerkennen, er trat dreimal auf und legte ein aussergewöhnliches Projekt « Hyms for Peace » vor. Bezüglich neuen Talenten beeindruckte Renee Olstead massiv.

Die Miles Davis Hall und sein sowohl diversifiziertes als auch avantgardistisches Programmangebot haben eine breite und grosse Öffentlichkeit verführt. Ein Schmelztiegel, wo Musikstile wie Rock, Elektro-Pop, Hip Hop, Reggae, Worldmusic, Soul, R&B, Pop-Folk sich alle Ehren machten. Ebenfalls hervorragende Kombination aus Neuentdeckungen und etablierten Künstlern: PJ Harvey, Black Rebel Motor Cycle, Archive, Gentleman, Yami Bolo, Avril, Blonde Redhead, Black Eyed Peas, Roots, George Clinton, Manuva, Ty, Tha Alkaholiks, Mark Ronson, Joss Stone, Tony Allen, Scissor Sisters, !!!, Michael Franti, Doctor L, Amp Fiddler, Suzanne Vega, Kings of Convenience und noch viele weitere.

Die Programmgestaltung des Casino Barrière bot ein sehr gutes Jazzangebot als Herzstück des neuen Saals, der die exzellente Ambiance untermalte. Legenden (Al Jarreau, Herbie Hancock, Wayne Shorter, Cornell Dupree und Les McCann, Bobby McFerrin, James Taylor), zukünftige Stars (Kurt Rosenwinkel, Brad Mehldau, Joshua Redman, Stacey Kent, Jamie Cullum) und Überraschungen (die japanische Hula-Hula Tänzerin und Sängerin Sandii, Gianna Nannini, der Hommageabend an Edith Piaf mit einem erstklassigen « casting») haben auf der Casinobühne für unvergessliche Momente gesorgt. Nach der ersten Durchführung feiert man bereits eine erfolgreiche Bilanz: Das Publikum wurde erobert.

Aber neben den zahlpflichtigen Sälen haben die zugehörigen und kostenlosen Aktivitäten ebenfalls einen unermesslichen Erfolg errungen. Allen voran die Workshops, die praktisch jeden Nachmittag ausgebucht waren. Was die Wettbewerbe (Klavier, Stimme und Gitarre) des Festivals betrifft, haben sie einer breiten Öffentlichkeit erlaubt, die jungen Talente von morgen aufzudecken, deren Sieger (Robert Botos aus Ungarn, Anna Serafinska aus Polen und Antal Pusztai aus Ungarn) nächstes Jahr auf einer der Jazzfestivalbühnen in Montreux ihr bestes geben können. Trotz wetterbedingtem Unverhofftem konnte Montreux Jazz Under The Sky eine beträchtliche Anzahl Zuschauer verführen. Knapp 200 Bands haben auf den Aussenbühnen gespielt. Eine Fachjury hat das Trio Grande (Wallonien Brüssel) und das Christoph Siegrist Quintett (CH) in der Kategorie Jazz, Proyeccion Latina (B) und Starch Addition (CH) für andere Musikstile prämiert. Der Publikumspreis ging an Chango Family (CAN). Die Sieger werden auf einer der grossen Festivalbühnen im nächsten Jahr ihr bestes geben. Die musikalischen Kreuzfahrten und die Züge haben zahlreiche Festivalbesucher verzaubert. Und die Plattform des AMJ hat dieses Jahr offiziell seine Aktivitäten auf den Gewässern des Lac Léman begonnen. Die Nachtgänger kamen ebenfalls auf ihre Rechnung! Das Montreux Jazz Café bot eine schöne Palette von DJs (AlexKid, Agoria, Patrick Forge, Andy Smith und viele andere), die Tausende von Festivalbesuchern bis zum Morgengrauen tanzen liessen. Der Montreux Jazz Club und die neue Musician's Bar im Mountain Club des Kasinos erlebten ein Comeback der improvisierten Jamsessions. Die 38. Durchführung wurde zweifellos mit Erfolg gesegnet. Auf ein nächstes Jahr!

2004

2003

Das 37. Festival ist ohne Zweifel ein absoluter Knüller und weckt kanonenartig schlafende Gemüter. Während 17 Abenden lädt das Auditorium Stravinski zu einer Vielfalt unvergesslicher Darbietungen ein mit Künstlern wie u.a.: Morcheeba, George Benson, Bonnie Raitt, Tom McRae, Craig David, Chico César, Herbert Grönemeyer, Joao Gilberto, Lisa Stansfield, ZZ Top, Krokus, Jethro Tull, Gilberto Gil &Maria Bethânia, Natalie Cole, Noa, The Crusaders &Randy Crawford, Van Morrisson, The Pretenders, Simply Red, Jamiroquai. Das Highlight-Konzert bestellt dieses Jahr ausnahmslos Radiohead!

Die Miles Davis Hall, einige Etagen weiter unten, entzückt erneut mit einer kräftigen Portion Kühnheit, frechen Rhythmen und spritzigen Shows von Cypress Hill, The Rapture, The Strrets, Appliance, Echoboy, Goldfrapp, Laurent Garnier &Bugge Wesseltoft, David Holmes Free Association, Jaga Jazzist, Jimi Tenor, Nada Surf, Stereophonics, Tricky, Flaming Lips, Susheela Raman, Mercan Dede, l'Orchestre National de Barbès, King Crimson, Joe Jackson Band, Roy Ayers, Dwele, The Roots, Elle Allien, Richie Hawtin, 2 Many DJ's u.v.a.

Der neue Saal des Casino Barrière öffnet die Pforten ganze sieben mal für Special-Abende mit Michel Jonasz, Tony Benett, Charles Lloyd, John Abercrombie, Pierre Audétat, Jean-François Bovard, Soweto Kinch, Cassandra Wilson und Richard Galliano für eine Hommage an Astor Piazzolla sowie Biréli Lagrène zur Huldigung für Django Rheinhardt, um nur einige zu zitieren. Für Nachtgänger bietet der Montreux Jazz Club unvergessliche Jam-Sessions mit der möglichen Präsenz von Keziah Jones. Eine grosse Palette an sehr guten internationalen und Schweizer DJ's wartet im Montreux Jazz Café auf.

Auch diesen Sommer werden die Workshops (Begegnungsort zwischen Artisten und Publikum), die Festival Off-Konzerte und die akustischen Einlagen am Happy Hour Jazz Grosserfolge feiern. Was die Wettbewerbe betrifft, so können wir dieses Jahr eine neue Kategorie ins Leben rufen – der Shure Montreux Jazz Voice Wettbewerb vervollständigt das Chancenangebot für Jugendliche. Die Gewinnerinnen und Gewinner sind: Inga Swearingen (USA) in der Kategorie Gesang, Jamie Oehlers (Australien) in der Kategorie für Saxophon und Tigran Hamasyan (Armenien) in der Kategorie für Klavier. Als bester Komponist prämierte die Suisa Peter Zihlmann. Quartz wurde mit dem Chrysler Award ausgezeichnet als beste Schweizer Jazzformation.

2003

2002

Die 36. Ausgabe des Jazz Festivals Montreux kann mit zahlreichen Neuerungen aufwarten: Alle Besucher, die ein Ticket für das Auditorium Stravinski gelöst haben, können von nun an den Abend auf angenehme Weise ausklingen lassen. Der Jazz Club Montreux bietet akustische Konzerte und Jam Sessions zu später Stunde. Einige Künstler lassen es sich nicht nehmen, im Anschluss an ihren Auftritt im Auditorium oder im Casino noch einmal auf den Putz zu hauen (Mohair,Bandmitglieder von Erykah Badu, Joe Sample u.a.). Das Comics Festival Sitten schmückt die Wände des Clubs mit Werken des belgischen Illustrators Louis Loos. Die Scène Bleue wird in \"Montreux Jazz Joung Planet\" umgetauft und dient weiterhin als Sprungbrett für junge Talente. Für die Zuschauer im Casino organisiert das Kino Why Not kostenlose Vorführungen von Jazz-Filmen. Als weitere Neuheit wird in Zusammenarbeit mit der Jeremy &Kim White Foundation die International Sax Competition ins Leben gerufen. An der Uferprommenade werden die Büsten von B.B. King und Ray Charles feierlich enthüllt. Das MJF 2002 steht ganz im Zeichen von David Bowie, der als Anwohner des Genfersees schon lange ein nachbarschaftliches Verhältnis zum Festival pflegte. Weitere Höhepunkte sind die Auftritte von Paul Simon, Keith Jarrett, Jamiroquai, Herbie Hancock, Wayne Shorter, Joe Cocker, Isaac Hayes, Garbage, Marianne Faithfull etc. Das Programm der Miles Davis Hall ist nahe am Puls der Zeit: Michael Franti, Slayer, Muse, Gemma Hayes, Cake, Soul Designer und Air repräsentieren verschiedene Strömungen der neueren Musik.Die Workshops und Master Classes erfreuen sich nach wie vor grosser Beliebtheit. Bei der Piano Solo Competition wird der Rumäne Marius Vernescu ausgezeichnet. Soweto Kinch (UK) geht als Gewinner der International Sax Competition hervor, und das Thinh Nguyen Quartet aus Bern sichert sich den Montreux Jazz Chysler Award.

2002

2001

Glanzvoll feiert das Festival sein 35-jähriges Bestehen. Das Jubiläums-Plakat wurde vom aufstrebenden Berner Künstler Mathias Winkler gestaltet und das Programm erfüllt alle Erwartungen des Publikums: Basement Jaxx, Fontella Bass, Beck, Calexico, George Clinton, David Gray, Pj Harvey, Alanis Morissette, Tricky... Für vier Abende kommt das Festival zurück ins Casino von Montreux, unter anderem mit Jimmy Scott &the Jazz Expressions, Randy Weston, Joshua Redman Quartet... Bereits zum dritten mal geht die Solo Piano Competition über die Bühne. Musikbegeisterte holen sich in verschiedenen Workshops Anregungen von den Meistern ihres Fachs (Saul Williams, B.B.King,Jorge Ben Jor, Bobby McFerrin und Patti Smith, etc.). Fortgeschrittene Jazzschüler und junge Musiker, die ihr Talent schon beweisen konnten, nehmen an den Master Classes teil. Sie nutzen die Gelegenheit, ihr Können vor Publikum zu demonstrieren. Erstmals haben auch die bis zu 18 Jahre alten Jugendlichen ihr eigenes Forum: Auf der Scène Bleue stehen die Nachwuchskünstler im Rampenlicht.

2001

2000

Das Festival erlangt, dem verregneten Sommer zum Trotz, den Besucherrekord des Vorjahres. Bereits bewährte Schauplätze – Montreux Jazz Café, Festival OFF, vier Kreuzfahrten und ebenso viele musikalische Zugfahrten, Workshops, akustische Konzerte, Jazz Piano Solo Wettbewerb (2. Ausgabe) – werden fortentwickelt und mit Neuheiten, wie dem Wettbewerb schweizer Jazzmusiker, Darbietungen an der Uferpromenade bis in die Stadtmitte und einem Village fribougeois am überdachten Marktplatz ergänzt. Als Höhepunkte in den Konzertsälen können im Auditorium Stravinski das 20. Bühnenjubiläum von Huey Lewis &The News, die neuen grossen Stimmen der Soul (Macy Gray, Angie Stone), die Hommage an Serge Gainsbourg, der 75. Geburtstag von B.B. King, die Vertraulichkeit von Suzanne Vega, die aussergewöhnliche Darbietung von D'Angelo, die Grösse des Trios Keith Jarrett/Gary Peacock/Jack DeJohnette, das Zusammentreffen von George Benson und Diana Krall, Lionel Richies unwiderstehlicher Charme, die magischen Finger des Pianisten Brad Mehldau oder Rock pur von Deep Purple vermerkt werden. Die Miles Davis Hall bot eine phantastische Reise durch zahlreiche musikalische Stile aus aller Welt: Reggae, Fado, Flamenco, lateinamerikanische Rhythmen, Hip Hop, zahlreiche Deklinationen von Jazz, Rock, Drum'n'bass, Funk, das umfassende Universum elektronischer Musik, usw. Nicht zu vergessen, einige grosse Namen oder Künstler in vollem Aufstieg wie St Germain, Ryuichi Sakamoto, Courtney Pine, Mos Def, Everything But The Girl, Keziah Jones, Nils Petter Molvaer, Laurence Revey, Les Négresses Vertes oder Gilles Peterson...

2000

1999

Das Festival erlangt, vom 2. bis 17. Juli, neue Besucherrekorde: während sechzehn Tagen fanden über 220'000 Personen den Weg in die beiden Säle, zum OFF-Festival an der Uferpromenade, ins Montreux Jazz Café, an Bord der drei musikalischen Kreuzfahrten, zu den akustischen Konzerten oder den Workshops. Das farbenfrohe Plakat dieser 33. Ausgabe wurde von Romero Britto, einem brasilianischen, heute in den Vereinigten Staaten ansässigen Künstler entworfen. Die Bühne des Auditorium Stravinski sah, ihrem Ruf entsprechend, neben anderen Höhepunkten, die Darbietungen des Saxophonisten Charles Lloyd, die goldene Stimme von Rachelle Ferrell, die bewegende Hommage an den jüngst verstorbenen Bluesman Jimmy Rogers, das entfesselnde Spektakel der R.E.M., das fünfzigste Bühnenjubiläum des unermüdlichen B.B. King, die Gitarre von Pat Metheny, das Saxophon von David Sanborn und das Piano von Herbie Hancock (die am gleichen Abend ihre Gruppen um sich versammelten), George Dukes Spontaneität, die Sensiblität James Taylors, den Charme der Sängerin Noa und, die Aura von Alanis Morissette an sich vorüberziehen. Die letztjährige Öffnung der Miles Davis Hall für neue Musiktendenzen wurde nicht nur weiterverfolgt sondern fand mit der verstärkten Anwesenheit der Weltmusik sogar eine Ergänzung. Eine Reise durch die Welt hat mit einem grossen Rettgaeabend aus Jamaika ihren Ausgangspunkt gehabt. Die nächste Station war die keltische Kultur, gefolgt von der Spontaneität Afrikas, der griechischen Sonne, den Geheimnissen Lapplands, der indischen Tiefgründigkeit, den Festivitäten des Maghreb und der Traditionen der Türkei. Auf dieser Rundreise kamen die überrasschenden Fusionen von westlichen Ohren vertrauteren Klängen jedoch nicht zu kurz. Dem Jazz waren. dank der Labels TCB, Warner Jazz und ACT drei Abende gewidmet. Eine Neuheit dieser Ausgabe: der Jazz Piano Solo Wettbewerb, dessen ersten Preis der junge Musiker Léo Tardin aus Genf in Empfang nahm.

1999

1998

32. Ausgabe und erneuter Publikumserfolg: mehr als 200 000 Besucher. Der britische Musiker und Sänger Phil Collins zeichnet den sympathischen Schlagzeuger auf dem Festivalplakat. Die starken musikalischen Momente im Auditorium Stravinski wurden geprägt von einem ausgezeichneten Konzert von Bob Dylan, einem heissen brasilianischen Wochenende mit der hervorragenden Marisa Monte, dem unermüdlichen Gilberto Gil, dem erstaunlichen Antulio Madureira und der grossen Banda Eva, einem aussergewöhnlichen Blues-Abend mit Buddy Guy und B.B. King, dem grossen Wiedersehen von Herbie Hancock und den Headhunters, einem Marathonkonzert von Carlos Santana (über drei Stunden), dem isländischen \"Phänomen\" Björk, einem Konzert für Kinder (eine Première) mit Henri Dès, und einem Flamenco-Abend mit dem spanischen Star Joaquin Cortés, der denkwürdigen Atlantic Night mit Phil Collins und seiner Big Band, den fantastischen Stimmen von Cassandra Wilson und Al Jarreau, ebenso wie von George Benson, Michel Petrucciani, Bootsy Collins, Earth, Wind & Fire, Candy Dulfer und Jorge Ben Jor, nicht zu vergessen der Entdeckung eines jungen aussergewöhnlichen Blues-Man: Kenny Wayne Shepherd. Die Miles Davis Hall war, als grosse Neuheit der Programmierung dieser Ausgabe, den neuen Tendenzen gewidmet: Techno, Elektro-Rock, Drum'n'bass, Hip Hop, Acid Jazz, usw... Besonders erstaunlich waren die elektro-akustischen Variationen von Pierre Henry, die virtuellen Delirien von Jaron Lanier und die Künstler des World Music Detour-Abends. Doch auch grosse Namen haben die Bühne des \"kleineren\" Saals vereinnahmt: Les McCann, Billy Cobham, George Duke, sowie The Corrs. Nicht zu vergessen das OFF Festival, die beiden Boote Samba und Salsa, sowie das Montreux Jazz Café, die Workshops und die akustischen Konzerte.

1998

1997

Zu den herausragenden Momenten der 31. Ausgabe, deren Poster von James Rizzi geschaffen wurde, zählen die Organisatoren die Zusammenkunft der fünf "Legends" Marcus Miller, Eric Clapton, Steve Gadd, Joe Sample und David Sanborn zum Auftakt des Festivals; die energiegeladene Show des Brasilianers Carlinhos Brown; den amerikanischen Trompetisten Roy Hargrove, "muy caliente" begleitet von den sonnigen Rhythmen Kubas; die explosive Wiederentdeckung der funkigen Earth Wind and Fire, deren Energie und Spielfreude voll auf das begeisterte Publikum überging; den bewegenden Triumph von Charles Aznavour und seinen acht Solisten und Solistinnen an seinem Abend unter dem Titel "Mes 50 ans de Chansons"; die starke und subtile Interpretation von Hubert Reeves "Big Bang" von Pascal Auberson, begleitet von der Big Band de Lausanne; die Magie der Begegnung zischen der Schweizer Rockgruppe Gotthard und der Opernsängerin Montserrat Caballé; den Pianisten Brad Mehldau, der im Rahmen der Konzertreihe "Montreux Acoustic" im Petit Théâtre des Montreux Palace entdeckt wurde und dank seines herausragenden Talentes am 18. Juli zu einem Konzert auf der Bühne des Auditoirum Stravinski eingeladen wurde; die Band Wide Mouth Mason die nahtlos an die Erfolge der Rocktrios der Siebziger-Jahre anschliesst; den Gitarristen und Sänger Jeff Healey; den faszinierenden Zigeunermusiker Goran Bregovic, dessen Auftritt sich mit Gitarre, Blasmusikern und Folkloreelementen zu einem richtigen Fest entwickelte; die "Elektrizität" des DJ Roni Size, der im Rahmen des "Talking Loud"-Abends mit seinem Sound einen Schritt in die Zukunft machte; und schliesslich auch die Begegnung zischen Afrika und dem Jazz mit dem Saxophonisten David Murray... um nur einige aufzuzählen.

1997

1996

Die ganze Waadtländer Riviera - von Vevey bis Villeneuve - bekommt das 30. Jubiläum des Festivals zu spüren und lebt, 16 Tage lang, im Rhythmus von Jazz, Blues, Samba und Rock. Das Programm, eines solchen Jubiläums würdig, präsentiert zahlreiche lebendige Legenden: Deep Purple kommen, 25 Jahre nachdem sie dort ihren Hit \"Smoke on the Water\" komponiert haben, nach Montreux zurück; Stephan Eicher stellt das Porgramm eines Abends rund um seine letzte Welt-Tournee zusammen; Phil Collins kommt mit einer speziell für diese Gelegenheit zusammengestellten Big Band; Qincy Jones dirigiert die WDR Big Band und die mystischste aller brasilianischen Sängerinnen, Maria Bethânia, verklärt mit ihrer atemberaubenden Stimme. Nebst den drei \"Gitarren-Königen\" - Paco de Lucia, Al Di Meola und John McLaughlin - treten Herbie Hancock, Wayne Shorter, ZZ Top, Simply Red, Zucchero und Al Jarreau auf, um nur einige zu nennen, und die göttliche Cassandra Wilson verzaubert das Publikum.

1996

1995

Dank der vergüngstigten Eintrittspreise übertrifft das Festival alle Rekorde: 78'000 verkaufte Konzerteintrittskarten und ungefähr 150'000 Festival-Besucher. Neue Angebote wie der Pendelbus-Service, das neu gestaltete Montreux Jazz Café, die Workshops, die Zusammenarbeit mit dem Casino (DJ's am Wochenende und musikalische Darbietungen nachmittags auf der Terrasse, sowie beim Schwimmbad) erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Das \"Bahia Boat\" hat einen kleinen Gefährten bekommen: das \"Memphis Boat\". Und natürlich das Konzertangebot voller Highlights: African Nights (Baaba Masal, Salif Keita, Cheb Mami, Youssou N'Dour, Malcolm Braff & Farafina), dann Ska und Cuban Nights und andere grosse Konzerte mit George Clinton, Olodum, James Taylor Quartet, Guru's Jazzmatazz, Marianne Faithful, Ice T, Morphine, Jamiroquai, James Brown, Jacky Terrasson. All 4 One, Manhattan Transfer, James Carter, Joan Armatrading und vielen anderen.

1995

1994

Das zweite Festival im Kongresszentrum wird zu einem Erfolg ohnegleichen: Das Auditorium Stravinski und die neu eingeweihte Miles Davis Hall empfangen über 68'000 Zuschauer. Das strahlende Sommerwetter unterstützt den Erolg des Festival OFF mit seinen 300 Stunden Gratis-Livekonzerten. Insgesamt besuchen über 120'000 Personen die 29. Auflage. Das Label Verve feiert in Montreux seine offizielle Party zum 50jährigen Jubiläum, Brasilien beherrscht während eines ganzen Wochenendes nicht nur die Konzertsäle, sondern mit dem \"Bahia Boat\" auch den See. Die Latin Rock Night führt erstmals die Topstars aus Südamerika auf dieselbe Bühne. Stars des Jahres sind u.a. Bob Dylan, Stephan Eicher, das Trio Stanley Clarke, Al Di Meola und Jean-Luc Ponty, Johnny Cash, Bobby McFerrin, Herbie Hancock, Betty Carter, Michel Petrucciani, John Scofield & Pat Metheny, Wynton Marsalis, Miguel Bosé, Angélique Kidjo, Marcus Miller, Keziah Jones und die Entdeckungen Daniela Mercury (BRA) und Big Geraniums (IRL).

1994

1993

Das dritte Jahr mit Quincy Jones, das erste Jahr im neuen Festivalgebäude, nach dem Umzug vom Casino in das neue Kongresszentrum. Das neue Auditorium Stravinski empfängt Robert Plant, Gilberto Gil, Santana, Al Jarreau, Chick Corea, Herbie Hancock, Joe Sample, Al Green, Chaka Khan, Fats Domino, Etta James, James Brown und viele mehr, selbst das Orchestre National de Lille ist zweimal zu hören: Es spielt grosse Filmmelodien, und George Duke's \"Muir Woods Suite\". Im New Q's spielen u.a. Joe Henderson, Abdullah Ibrahim, Michel Petrucciani, John Scofield, Digable Planets und das Gangstarr Quartet.

1993

1992

Erneut eine Co-Produktion mit Quincy Jones: Emmylou Harris, Tori Amos, Randy Crawford, Eric Clapton, Simply Red, Tracy Chapman, The Blues Brothers, Annie Lennox, Joe Cocker und der Atlanta Superchoir geben sich in Montreux die Ehre.

1992

1991

Das 25-jährige Jubiläum - 20 Konzertabende - wird mit Quincy Jones co-produziert. Sting eröffnet das Festival mit einem akustischen Konzert. Daneben sind Elvis Costello, Bonnie Raitt. Charlie Haden, B.B. King, Ray Charles, Milton Nascimento, Rachelle Ferrell, Reverend Jesse Jackson, Allen Toussaint, The Atlanta Superchoir, Champion Jack Dupree und viele andere zu hören. Absoluter Höhepunkt ist ein fantastisches Konzert von Miles Davis mit dem Gil Evans Orchestra und der George Gruntz Concert Band, unter der Leitung von Quincy Jones.

1991

1990

Das Festival empfängt erneut Miles Davis, Roberta Flack, Herbie Hancock, John Lee Hooker, Michel Petrucciani, David Sanborn, Etta James, B.B. King, Al Jarreau, Van Morrison und Dizzy Gillespie mit dem United Nations Orchestra.

1990

1989

Van Morrison, Georgie Fame, The Ramsey Lewis Quartet, Etta James, B.B. King, Bireli Lagrene, Al Di Meola, Larry Coryell, Carmen McRae, Spyro Gyra, Lou Rawls, Miles Davis und Elvis Costello gehören zu den Stars dieser Auflage.

1989

1988

Courtney Pine kommt erstmals nach Montreux, während Charles Lloyd, 21 Jahre nach seinem ersten Konzert, erneut auftritt. Montreux öffnet seine Tore der Musik im allgemeinen, von Steve Gadd, Bobby McFerrin, Johnny Halliday, George Benson, Miles Davis, Tracy Chapman und James Taylor bis zu Wayne Shorter.

1988

1987

Neben Rock (Los Lobos, Pretenders, Joe Cocker, Johnny Clegg) und Jazz (Modern Jazz Quartet, Dizzy Gillespie, Herbie Hancock, Wynton Marsalis, Stan Getz, Michael Brecker, John McLaughlin, Paco de Lucia, Monty Alexander) sind auch Paolo Conte, Tania Maria, Manhattan Transfer, B.B. King, Ben E. King, Hugh Masakela, Stanley Jordan sowie Dexter Gordon vertreten.

1987

1986

Keith Haring und Andy Warhol gestalten das Festivalplakat zum 20. Geburtstag. Bereits vor dem Festival sind alle Plätze ausverkauft. dank Namen wie The Neville Brothers, Eric Clapton and Friends (mit Phil Collins), Sade, David Sanborn, Michel Petrucciani, Al Jarreau, Miles Davis, Herbie Hancock und George Duke.

1986

1985

Alle Zuschauerrekorde werden übertroffen. Unter den Künstlern sind Leonard Cohen, Nina Hagen, Kid Creole and the Coconuts, Keith Jarrett, Astor Piazzola, Miles Davis, Johnny Otis, Joao Gilberto, Tom Jobim und Stevie Ray Vaughan.

1985

1984

Der Gitarrist Stanley Jordan und die Sängerin Sade gelten als Entdeckungen dieses 18. Festivals. Miles Davis gibt - nach Meinung jener, die ihm auf seiner Europatournee gefolgt sind - sein bestes Konzert in Montreux.

1984

1983

Jazz und Blues: George Benson, Art Blakey, Buddy Guy, John Lee Hooker, Willie Dixon, The Art Ensemble of Chicago, Freddie Hubbard, Gil Evans, James Blood Ulmer, Joanne Brackeen und Lew Tabackin. Keith Haring gestaltet das Plakat dieser 17. Ausgabe.

1983

1982

Charles Lloyd, Steve Miller Band, Mink De Ville, Jimmy Cliff, Jackson Browne und Dave Brubeck sind die Höhepunkte des vielseitigen Programms.

1982

1981

Das 17-tägige Festival offeriert Blues (Albert Collins, Taj Mahal, Magic Slim), Pop uind Rock (The Blues Band, Mike Oldfield), Reggae, Soul (James Brown), Gospel (The Staple Singers) und Jazz (Wynton Marsalis, Dizzy Gillespie, Ella Fitzgerald, McCoy Tyner, Chico Freeman, Oscar Peterson, Monty Alexander). 75'000 Zuschauer werden gezählt.

1981

1980

Montreux schliesst sich mit dem Festival von Detroit zusammen. Das Programm umfasst Elvis Costello, Jimmy Cliff, Marvin Gaye, Santana, Didier Lockwood, Toots Thielemans, Dizzy Gillespie und Max Roach. Ein \"Drum-Summit\" vereint Art Blakey, Amano-Kai, Gerry Brown, Billy Higgins und Chico Hamilton.

1980

1979

Erstmals ist ein ganzer Abend dem Reggae gewidmet, daneben sind Jazz, Country, Rock und Musik aus Brasilien und Japan vertreten. Chick Corea und Herbie Hancock spielen im Duo. Bessie Griffin, Hermeto Pascoal, Sir Charles Thompson, B.B. King und Clarence \"Gatemouth\" Brown sind eingeladen.

1979

1978

Die Zusammenarbeit mit dem Festival von Sao Paulo verstärkt die südamerikanische Präsenz in Montreux. Unter den Musikern befinden sich Gilberto Gil, Airto Moreira, Ray Charles, Mary Lou Williams, Stan Getz, Miriam Makeba, Bill Evans und Kenny Burrel. Gilberto Gil und die Muisker von Stan Getz geben auf der Casino-Terrasse ein spontanes Zusatzkonzert.

1978

1977

Das grösste europäische Festival wächst und wächst: Es dauert bereits 24 Tage (vom 1. bis 24. Juli). Avantgarde-Jazz, Jazz, Rock, Disco und Musik aus Brasilien, Südafrika und Indien sind vertreten. Unter den Künstlern sind Don Ellis, Don Cherry, Etta James, Shakti, Don Pullen, Count Basie, Dizzy Gillespie, Dexter Gordon, Ella Fitzgerald und Oscar Peterson.

1977

1976

Milton Glaser kreiert das Plaket zum 10 jährigen Jubliäum. Bis zu diesem Zeitpunkt sind bereits über 100 Schallplatten mit Aufnahmen vom Festival erschienen. Die Mountain Studios ermöglichen den Musikern 24-Spur-Aufnahmen. Unter anderen nehmen die Rolling Stones dort ihr Album \"Black and Blue\" auf..

1976

1975

15 Tage Musik im neuen Casino. Der Jazz ist mit Dizzy Gillespie, Ella Fitzgerald, Oscar Peterson, Count Basie, Milt Jackson, Benny Carter, Charlie Mingus, Archie Shepp, Roland Kirk und Bill Evans bestens vertreten.

1975

1974

Im Angebot sind Blues, Gospel, Soul, Rock, Pop und natürlich Jazz. Afrika ist durch Randy Weston repräsentiert, Brasilien durch Airto Moreira und Milton Nascimento. Aber auch Earl Hines, Helen Humes, Jay McShann, Junior Wells, Buddy Guy, Sonny Rollins, Bill Wyman, Van Morrison, Larry Coryell, das Art Ensemble aus Chicago und Cecil Taylor sind in Montreux.

1974

1973

Die Festivals von Montreux und Newport finden zum ersten Mal gleichzeitig statt (vom 29. Juni bis 15. Juli). Die Konzerte erfolgen, bis zur Eröffnung des neuen Casinos 1975, im Kongresszentrum. Unter den Musikern sind Freddie King, Albert King, Carole King, Miles Davis, Teddy Wilson, Stéphane Grappelli, Canonball und Nat Adderley.

1973

1972

Das Festival dauert bereits 13 Tage (vom 16. bis 29. Juni) und findet im Palace-Pavillon statt. Die musikalische Palette bietet Blues, Gospel und Soul, mit Chuck Berry, Bo Diddley, Ray Bryant, Stan Getz, Jean-Luc Ponty, und Les McCann.

1972

1971

Das 5. Festival findet vom 12. bis 20. Juni statt und umfasst mehr als 300 Musiker, darunter Gato Barbieri, Gary Burton, King Curtis (der zwei Monate später ermordet wurde), Roberta Flack und Aretha Franklin.

1971

1970

Santana spielt zum ersten Mal in Montreux. Japan ist durch Sadao Watanabe vertreten, der ein aufsehenerregendes Konzert gibt. Aus den USA reisen Gerry Mulligan und - einmal mehr - Bill Evans an.

1970

1969

Das Festival dauert fünf Tage (vom 18. bis 22. Juni) und schliesst Rock, Pop und Jazz ein. Ella Fitzgerald und Kenny Burrell treten auf. Clark Terry dirigiert eine Big Band, die aus den besten Musikern des Wettbewerbs zusammengestellt wurde.

1969

1968

Das Festival findet vom 12. bis 16. Juni statt. Das Bill Evans Trio führt die Künstlerliste an und Nina Simone gibt ein sensationelles Debut. Unter den Gewinnern des Solistenwettbewerbs sind John Surman und Jan Garbarek.

1968

1967

Gründung des Jazzfestivals von Montreux und des Wettbewerbs für europäische Jazzformationen. Dauer: 3 Tage. Eingeladene Künstler: das Charles Lloyd Quartet mit Keith Jarrett, Cecil McBee und Jack DeJohnette. Zwölf Gruppen nehmen am Wettbewerb teil, eine der Auszeichnungen geht an Dusko Goykovic. Beginn einer Legende...

1967
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